ANGEBOTSKATALOG

Bau und Anblastechnik der Shakuhachi-Bambusflöte

Der Name Shakuhachi ist von einer japanischen Längenbezeichnung abgeleitet, die etwa 54,5 cm entspricht. Sie wurde in Japan von Zen-Mönchen gespielt. Diese Flöte zu bauen und zu spielen ist ein Erkenntnisweg. Es geht nicht um den schönen Ton, sondern das was erklingt, als wesentlich wahrzunehmen. Die ersten Töne können nicht erzeugt werden, eher sind sie ein zufälliges Geschenk. Durch die besondere Anblastechnik und ein blockloses Mundstück entsteht ein aus dem temperierten System befreiter Ton, dessen Ausdruck vom Rauschen bis zum klaren Gesang reicht. Ein tieferer und bewusster Atem ist die Folge. Bambus hat innen Hohlräume=Nichts und ist trotzdem extrem widerstandsfähig. Beim Bearbeiten lernen wir diesen Universalbaustoff kennen. Die Grifflöcher werden gebrannt und die Flöte wie das Original pentatonsich gestimmt. Entsprechend des natürlichen Wuchses hat jedes Instrument einen anderen Grundton und ist- wie auch ihr Bauer und Spieler – individuell.

Materialkosten: 15 Euro
Kursgebühr (Richtsatz) : 50 Euro
ggf. anteilige Raummiete und Fahrtkosten
Dauer: ca 14-16 Stunden an zwei Tagen
Teilnehmerzahl: 5-7
Ab 14 Jahre
Anmeldung: KlangHütte oder lt. aktuellem Plan

Bau und Spiel der Cajon – Kistentrommel

Das Cajon (sprich Kachon) stammt aus Lateinamerika, wo es den Sklaven als Ersatz für die ihnen verbotenen Musikinstrumente diente. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde es in Europa vor allem durch Flamencorhythmen bekannt. Als felllose Holztrommel kann das Cajon beinahe ein ganzes Schlagzeug ersetzen:
Tiefe, bauchige Bässe, snare-drum- Klänge durch das "Innenleben" mit Schnarrsaiten, harte Slaps, Klangveränderungen mit den Füßen. Man sitzt während des Spiels gewöhnlich auf der Trommel. Durch verschiedene Seitenwandstärken hat unser Instrument verschiedene weitere Klangfarben. Aus vorbereiteten Hölzern werden wir das Instrument zusammenleimen und –schrauben sowie wesentliche Anschlagsarten und Basisrhythmen lernen. Mit etwas erweitertem Instrumentespektrum gibt es danach eine energievolle gemeinsame Session.

Materialkosten: 40 Euro
Kursgebühr (Richtsatz): 50 Euro (für Schüler 40)
Dauer: ca. 8 Stunden, i.d.R. an zwei Tagen
Alter: ab 14 Jahre
Teilnehmerzahl: 5-10

Bau und Spiel einer Kinderharfe

Harfen und Leiern gehören zu den ältesten Saiteninstrumenten der Menschheit. Unsere pentatonische Form wird aus heimischen Laubhölzern geschnitzt. Dabei ist nicht nur das fertige Instrument ein Gewinn, sondern auch der plastische Prozeß seines Entstehens in der direkten Auseinandersetzung mit dem Material und alten Handwerkstechniken. Der lichte Klang entsteht mit dem vollen Holz, durch die Spannung der 7 Saiten. Diese werden quintrein gestimmt. Ihre Töne begeistern Jung und Alt zum Märchenerzählen, Träumen, Gesunden … Nach dem Bau und Aufziehen der Saiten wird das Instrument gestimmt und kann ohne Voraussetzungen gespielt werden. Bau und Spiel sind ein Weg der (Selbst)erkenntnis.

Materialkosten: 40 Euro
Kursgebühr: (Richtsatz ) 70 Euro
ggf. anteilige Raummiete und Fahrtkosten
Stimmschlüssel und Ersatzsaiten können extra erworben werden
Dauer: ca. 18 Stunden (mit Spieleinführung), i.d.R. Freitag 18-21, Sonnabend 10-19, Sonntag 10-16.00
Teilnehmerzahl: 5 -8
Alter: ab 14
Anmeldung: KlangHütte oder laut ausgeschriebener Andresse im Plan

Bau und Spiel eines Streichpsalters – mit Bogen

Das Psalterium ist aus dem Mittelalter als zitherähnliches, gezupftes Instrument überliefert. Gestrichene Formen stammen aus Skandinavien und wurden im 20. Jahrhundert zu therapeutischen Zwecken in neuen Formen entwickelt. Wir bauen einen Psalter aus massiven heimischen Laubhölzern, wodurch ein lichter, obertonreicher Klang entsteht und das gewählte Holz seine Qualität einbringt. Die Skale kann auf 18 Saiten quintrein, chromatisch oder anders gestimmt werden. Mit dem Bogen aus einem Haselzweig lassen sich auch ohne musikalische Vorkenntnisse bezaubernde Klänge aus dem Instrument locken. Das fertige Instrument kann solistisch oder auch in kleinen Ensembles, mit "mittelalterlicher" bis zur Musik der Gegenwart gespielt werden. Es eignet sich besonders zur freien Improvisation.

Materialkosten: 45 Euro
ggf. anteilige Raummiete und Fahrtkosten
Kursgebühr: (Richtsatz) 75 Euro
Stimmschlüssel und Ersatzsaiten können extra erworben werden.
Dauer des Kurses: ca 18 Stunden, i.d.R. Freitag 18-21, Sonnabend 10-19, Sonntag 10-16 Uhr
Teilnehmerzahl: 5 – max 10
Alter: ab 16
Anmeldung: KlangHütte oder ausgeschriebene Adressen lt. Plan

Bau und Spiel kleiner Musikinstrumente aus Naturmaterial

Insekten summen, Vögel zwitschern, ein Frosch lässt sein Quaken hören. Dazwischen spielt Pan seine Föte und manchmal klappern Schlangen oder es brummt bedrohlich in der Luft. Diese und viele andere Klänge könnt ihr aus selbst gebauten Instrumenten hervorzaubern und damit Geschichten erfinden. Sie sind aus einfachen Materialen der Natur wie Äste, Bambus, Nüsse, dazu einige wenige Sachen aus dem Laden: Leim, Angelschnur, Draht, Faden und manchmal etwas was sonst in den Müll wandert wie Blech- oder Fotodosen. Wir bauen Instrumente mit Namen: Biene, Zwitscherrolle, Summscheibe, Schwirrholz, Kazoo, Nussrassel, Bambusklapper, Panflöte, Frosch, Rührxylophon, Klanghölzer und andere. Die einfachsten Sachen sind mit Hilfe der Eltern ab 5 Jahren zu machen, viele ab 8 Jahren. Rührxylophone und Flöten brauchen mehr Geduld und Genauigkeit, also
vielleicht ab 12 ? Und die originalen Regenmacher und Okarinas noch mehr, 14 ? Nach oben liegen die Grenzen nicht so genau. Willkommen zum gemeinsamen Musizieren mit und in der Natur. Voraussetzungen: feste Tische, an denen gesägt und geklebt werden darf. Noch besser: eine Holzwerkstatt mit Schraubstöcken, -zwingen, Feilen, Raspeln und einer Bohrmaschine.

Materialkosten: 1-5 Euro je Instrument
Kursgebühr: 40 Euro je Stunde, ab 4 Stunden 35 Euro/Stunde
Dauer: mindestens 2 Stunden
Alter: siehe Text, nach oben offen
Teilnehmerzahl: 5-10 , je nach Werkstattausstattung ggf mehr
Anmeldung KlangHütte oder siehe Programm

Didgeridoo - Bauen und Spielen

Das magische Instrument der australischen Aborigines. Informationen über die Kultur und traditionelle Musik. Probieren und Üben auf vorhandenen Instrumenten. Bau eines gut klingenden Didgeridoo aus Bambus. Spieltechniken und Tipps zum Variieren des Tones und zur Zirkularatmung. Möglichkeit zum Gravieren oder Bemalen mit eigenen oder Motiven der Traumzeit.

Materialkosten: 13 Euro
Kursgebühr: 50 Euro (für Schüler 40 Euro)
Dauer: 8 Stunden, i.d.R. Abend 18-21, Folgetag (Sa, So) 11-16.00
Alter: Ab 14 Jahre
Teilnehmerzahl: 5-10
Voraussetzungen bei anderen Veranstaltern: feste Tische, an denen gefeilt und geklebt
werden kann. (je 2 Teilnehmer einer) Große Schüssel mit Wasser.

Bau und Spiel der Indianer-Liebesflöte

Keiner kann dem warmen, sehnsuchtsvollen Klang dieser von den nordamerikanischen Indianern seit hunderten von Jahren gespielten Flöte widerstehen: der Mythos erzählt, dass die Männer sie für ihre Liebste spielten und dann auch Erfolg hatten.
Wir bauen die Flöte aus in zwei Teilen vorbereiteten heimischen Harthölzern:
Aushöhlen des Flötenrohrs und Windkammer, Löcher bohren und Zusammenfügen der Hälften. Das Spezielle ist der Reiter in frei wählbarer Gestalt, bei den Indianern oft ein Adler, der auf einem Plättchen verschiebbar ist und den Klang verstellbar macht. Dieser ist dann zwischen luftig- verspielt bis tiefgründig-klar wählbar. Die Skale der 6 Löcher beginnt traditionell pentatonisch.
Einfache Spielanleitung und Tabulaturnoten zu Indianerliedern ergänzen den Kurs.

Teilnehmerzahl: 5-10
Materialkosten: 15 Euro
Kursgebühr: Richtsatz 60 Euro
Dauer: ca. 10-12 Stunden, verteilt auf 2 Tage
Voraussetzung: Werkstatt bzw. Einspannmöglichkeit an Tischen

Künstlerisch-handwerkliche
Kurse mit Andreea Botezan

Keramik für Kinder

Buchbinden, Drucken und Binden

Kartondruck

Kindergeburtstage.

Rumänisch-Unterricht, interkulturelle Begegungen:

direkt anfragen bei Andreea Botezan, andreeabotezan@hotmail.com
Kosten nach Vereinbarung